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München ist nationaler Bewerber
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, 26. September 2026, in Baden-Baden entschieden, mit München in den internationalen Wettbewerb um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu gehen.
Das Bewerbungskonzept KölnRheinRuhr
KölnRheinRuhr war mit einem einzigartigen Bewerbungskonzept mit 15 Kommunen und Köln als Leading City angetreten, und Leverkusen war mit dem Spielort BayArena Teil der städteübergreifenden Bewerbung. Dies war das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele vor Rekordkulissen mit bis zu 17,6 Millionen Tickets. Das Konzept war über Monate in enger Abstimmung mit den Sportfachverbänden, den Athletinnen und Athleten, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern kontinuierlich weiterentwickelt worden.
Ratsbürgerentscheid: Mehrheit ist dafür
Im mehrstufigen Bewerbungsprozess war die Durchführung eines Bürgerentscheids in allen 17 beteiligten Kommunen ein wichtiger Schritt. Der Rat hatte für Leverkusen am 19. Januar das „Go!“ gegeben.
Der Bürgerentscheid war am 19. April 2026. Durchgeführt wurde er als Briefwahl.
62,7 Prozent der abgegebenen Voten in Leverkusen haben auf die Frage der Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Spiele mit "Ja" gestimmt.
In allen Städten gab es eine Zustimmungsquote (im Schnitt) von insgesamt 66 Prozent.
Die Ergebnisse
Das Bewerbungskonzept
Das ursprüngliche Konzept der Region KölnRheinRuhr bündelt die Stärken von 17 Kommunen in Nordrhein-Westfalen: Neben Leverkusen sind dies Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Krefeld, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Diese werden für die Wettbewerbe im Segeln um die Stärken von Kiel oder Warnemünde und für Kanu-Slalom von Markkleeberg ergänzt. „Leading City“ der Bewerbung ist die Stadt Köln.
Das Konzept setzt zu 100 % auf bereits bestehende oder temporär errichtete oder ertüchtigte Sportstätten und kurze Wege zu den Wettkampfstätten. Darüber hinaus wirbt der Verbund mit der Erfahrung der Sportregion Rheinland und Ruhrgebiet und der Sportbegeisterung, Leidenschaft und Expertise der Menschen hier. Allein in den vergangenen zehn Jahren fanden in der Region über 30 Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder Multisportevents statt.




